Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da 2014

Am 28. März 2014 fand die erste Veranstaltung des TANZ MiT MIR e.V. mit Live-Musik statt. Im stilvollen Ambiente des Konzert- und Tanzabend der 20er Jahre_FlyerMaritim-Hotels versetzte uns das DeLUXe-Orchester zurück in die Zeit der Goldenen Zwanziger. Deutsche Schlager- und Tanzmusik in Originalarrangements aus eben dieser Zeit luden zum Tanz, wobei Titel wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ nicht fehlen durften. Eröffnet wurde der Tanz- und Konzertabend – ganz im Sinne des Veranstaltungstitels – mit dem Stück „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“.

Die Gäste des Abends erschienen bereits vor Einlassbeginn zahlreich und in Vorfreude auf dieses einzigartige Event. Sie komplettierten die Zeitreise in die Goldenen Zwanziger mit der passenden Garderobe: Die Herren waren in feine Anzüge gekleidet und hier und da sogar mit entsprechender Kopfbedeckung anzutreffen. Die Damen glänzten in prächtigen Kleidern mit Federboa, Perlenkette, Zigarettenspitze und vereinzelt sogar mit charakteristischem Kopfschmuck.

Durch den Abend führten Orchester-Gründer Sebastian Lux mit seinem DeLUXe Orchester und der TANZ MiT MIR e.V.-Vorsitzende Daniel Decker. Vereinsmitglieder des TMM e. V. übernahmen, unter Leitung von Daniel Decker, die tänzerische Untermalung des Abends. So wurde das Publikum mit einem Wiener-Walzer zur Eröffnung des Tanzabends und verschiedenen Showtanzeinlagen unterhalten und zum Mittanzen eingeladen. Natürlich durfte auf einem  Tanzball im Stil der 1920er Jahre der klassische Charleston nicht fehlen. Die Tänzerinnen und Tänzer des Vereins begeisterten das Publikum mit flotten Schritten und einer originellen Choreographie.

Einen grandiosen Auftritt lieferten außerdem Marie-Luise Conrad und Jacob Blaffert mit ihrer eigens für diesen Abend ausgearbeiteten Lindy-Hop-Aufführung, die vor Kreativität, Sportlichkeit und Freude am Tanzen sprühte.

Ein ganz besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Daniel Decker und seiner Tanzpartnerin Elfi Busse, die das Publikum nicht nur optisch, sondern auch tänzerisch verzauberten. Gezeigt wurden ein temperamentvoller Tango und ein fröhlich-beschwingter Quickstep.

Auch tanzlüsterne Gäste fanden ausreichend Gelegenheit, das Tanzbein zur ansprechenden Orchestermusik zu schwingen. Neben Walzer, Foxtrott und Tango luden auch lateinamerikanische Stücke aus früheren Zeiten zum Tanzen ein und verwandelten die Tanzfläche in ein Feuerwerk tänzerischer Hüftbewegungen.

Wer nun zu Konzertende, gegen 23.30 Uhr, noch immer nicht genug getanzt hatte, war herzlich dazu eingeladen, zu modernem Elektro-Swing noch den einen oder anderen Quickstep oder Charleston aufs Parkett zu legen.
Alles in allem war es ein gelungener Abend, der garantiert nicht nur aus Sicht des Vereins einer Wiederholung bedarf.

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