Was kann man anziehen? – Mode der 20er Jahre

Die neuen musikalischen Einflüsse der 1920er Jahre waren auch mit einem neuen Selbstbewusstsein der Frauen verbunden, das sich in provozierender Kleidung und Kurzhaarfrisuren widerspiegelte. Das starre Korsett wurde durch locker schwingende Kleider ersetzt, die im Laufe der 20er Jahre immer kürzer wurden, und Accessoires wie Perlenketten, Stirnbänder, Federboas und Handschuhe durften in der Abendgarderobe nicht fehlen.

Wer die Gelegenheit nutzen möchte, den Tanzabend am 19. März 2016 auch modetechnisch ganz im Stil der 20er Jahre zu feiern, findet zahlreiche Anregungen im Internet oder wird im Faschingsverkauf um die Ecke fündig.

Wem nicht der Sinn nach „Verkleidung“ steht, der kann ganz klassisch zum „kleinen Schwarzen“ oder zum Hosenanzug greifen, die sich im Übrigen ebenfalls in den 1920er Jahren etabliert haben. Jeder hat ein diesem Abend angemessenes Outfit im Schrank. Und die typische Wasserwelle oder ein passendes Make-up sind schnell selbst gemacht und zeigen große Wirkung.

Den Herren sei gesagt, in den 1920er Jahren waren Hüte nahezu unverzichtbar. In Bezug auf die Kleidung war des Herrn erste Wahl der Stresemannanzug. Dieser aus schwarzer Jacke, dunkler Weste und gestreifter Hose bestehende Anzug wurde jedoch nur bis 18 Uhr getragen. Bei abendlichen Festlichkeiten griff man weiterhin auf Frack oder Smoking zurück, die natürlich auch zur kommenden Party gern gesehen, aber kein Muss sind. Freilich genügen hier der Anzug und die schicken Hemden, die bereits im Schrank hängen.

Wie auch immer ihr euch kleiden werdet, ob im Stil der 1920er Jahre oder modern elegant, wir freuen uns auf euch!